Programmierstandard Kontrollstrukturen

Kontrollstrukturen gibt es in den meisten imperativen Programmiersprachen. Um es vereinfacht zu sagen, handelt es sich um Code-Blocks. Dabei wird die Kontrollfluss diktiert. Dabei gehört sie entweder zu einer Gruppe von Verzweigungen oder Schleifen und steuert so das Computerprogramm. Zur Erklärung werden boolische Algebra-Ausdrücke genutzt. Es gibt einige Diagramme, die sie aufzeigen können.

Um ein Goto-freies Programm zu schreiben, also ohne Sprunganweisungen, nutzt man zur Verzweigung „if - then - else“ und in einer Schleife „While Do “, wobei man auch boolische Variablen („true/false“) nutzen kann. Auf diese Art und Weise werden Wiederholungen und Bedingungen nicht mehr mit Gotos geschrieben, sondern wesentlich lesbarer in den Kontrollstrukturen.

Diese Art von Struktur existiert in allen Programmiersprachen wie C++, Visual Basic.NET oder Ruby. Die Programmiersprache Java beispielsweise unterstützt keine Goto-Anweisungen.

Der Programmierer, der das Programm liest und wartet, muss diese Struktur ganz leicht ersehen können. Formatiert man sie in einer leicht lesbaren Struktur, kann man sofort sehen, wo eine Wiederholung beginnt und wo sie endet. Dabei erleichtern einige Stil-Regeln genau diese Lesbarkeit für jeden, der am Programm arbeiten muss.

Beispiel:
if (a == 5) { b = 1 } else { b = 0 };

Das ist ein absolut akzeptabler C-Stil. Jedoch wäre diese Zeile normalerweise wie folgt geschrieben worden:

if ( a == 5 ) {
b = 1 }
else {
b = 0
};