Programmierstandard Namenskonventionen

Einer der Hauptgründe, warum Programmierer nicht alles in einem Umwandlungscode schreiben, ist die Lesbarkeit. Die Namenskonventionen sind zwar wesentlich wortreicher aber auch wesentlich leichter lesbar und somit zugänglicher. Eines der wichtigsten Dinge, die ein Programmierer macht, ist die Benennung.

Ein professioneller Code funktioniert nicht nur, sondern ist kompatibel und leicht zu warten. Aus diesem Grund ist eine genaue Namenskonvention in allen Programmierstilen und Stilführungen sehr wichtig.

Die erste Regel ist so einfach, dass sie in allen Sprachen gleich ist. Die Programmierer müssen sinnvolle Bezeichnungen für alle Konstruktionen finden. Zum Beispiel: Benennt ein Programmierer eine Funktion mit A1 () hat der nächste Programmierer, der mit dieser Funktion arbeiten muss, Schwierigkeiten zu verstehen, um was es sich eigentlich handelt.
Stattdessen wäre die Bezeichnung Tabelle () besser. Mit dieser Benennung kann ein anderer Programmierer wesentlich besser erkennen, worum es sich handelt, weiß aber immer noch nicht, was da in einer Tabelle zusammen gefasst wird.

Würde der Programmierer aber KundenTabelle () schreiben, weiß jeder sofort, um was es sich handelt und kann gezielt darauf zugehen.

Eine allgemein verständliche Benennung ist um so wichtiger, um so mehr die Konstruktion wächst. Dabei muss man genau wissen, um was es sich handelt, damit jeder Programmierer seinen Teil richtig eingeben kann. 'LebensDauer' ist einfacher zu verstehen als B 2.

In der so genannten ungarischen Notation wird gleich in den ersten Buchstaben gesagt, um was für einen Typ/Verwendungszweck es sich handelt. Beispiel: tab = Tabelle, rep=Report. Dabei werden die Konstanten in C mit Großbuchstaben geschrieben (z. B. tblKUNDEN). In der Java-Programmiersprache wird jeweils der erste Buchstabe groß geschrieben und keine Unterstriche verwendet, wenn es sich um Klassennamen handelt. Bei Methodennamen klein schreiben und ein Verb benutzen und Konstantennamen werden wieder groß geschrieben und untereinander durch einen Unterstrich getrennt.